Gedanke des Tages - Eine philosophische Gedankensammlung

Absurdität - Wenn der eigene Anspruch an der Härte der Wirklichkeit zerbricht, wird Platz für Absurdität geschaffen. Denn ich wollte nie die Dinge, die ich heute akzeptiere. Doch würde ich sie nicht akzeptieren, würde ich selbst zerbrechen. Bevor das geschieht, bin ich lieber offen für Neues, auch wenn dabei die Aussicht auf Erfolg gering erscheint. Die Hoffnung stirbt eben zuletzt, wie man so sagt.

 

Mut und Lebensfreude - Ich kann froh sein, dass sich sowohl meine leibliche Familie, wie auch meine Exfrau gleichzeitig von mir abgewandt haben. Denn beide Parteien haben mich noch nie als den akzeptiert, der ich bin und war. Äußerlich mag es am Ausbruch einer Psychose gelegen haben, doch im Inneren zeugt es davon, dass Familie und Ehefrau nicht mich geliebt haben, sondern nur meine gesellschaftlich reibungslos funktionierende Fassade, die ihrem Ego erlaubt hat, sich selbst zu sagen, dass sie alles richtig gemacht hätten mit mir. Es mag zwar weh tun, nun wie ins Leben "geworfen" zu sein - wie eine Pflanze ohne Wurzeln und ohne Stütze, aber ich kann mir von nun an Menschen suchen, die wirklich mich und nicht nur meine Fassade lieben.

 

Glauben - In einer Welt, in der alles von zwei Seiten betrachtet werden kann, kann auch nichts mit letzter Gewissheit bestimmt werden. "Ich weiß, dass ich nichts weiß.", lautet ein geflügeltes Wort antiken Ursprungs. Entsprechend dieser Aussage, ist alles letztlich eine Sache des Glaubens. Und oft scheinen wir gerade das anzuziehen, woran wir glauben wollen. Befinden wir uns alle also in einer Welt, die uns nur zeigt, was wir sehen wollen?

 

Anerkennung - Meine Eltern haben in mir ein Gefühl der Wertlosigkeit hinterlassen. Als Kind und Jugendlicher war ich nur dann gut genug, wenn ich sehr gute Noten hatte, und als Erwachsener wurde ich dann komplett abgeschrieben. Darum ist es nicht verwunderlich, dass ich durch Liebesbeziehungen versuche diese Lücke zu schließen, bei denen die Partnerin hilfsbedürftig erscheint. Denn dies ist stets meine Chance, wichtig und wertvoll für den anderen zu sein, und so die Anerkennung zu bekommen, die mir früher verwehrt blieb.

 

Vorurteile - Vorurteile machen mir das Leben schwer. Denn wenn man meine Lebensgeschichte kennt, könnte man interpretieren, dass ich ein übler Kerl wäre, der einfach nur seine Abrechnung bekommen hätte. Aber so einfach ist es nicht. Nicht ich habe dazu zu lernen, sondern meine Familie. Das ist genau so absurd wie die Geschichte, von der Frau, die die Polizei darüber informieren wollte, dass ich sie angefasst hätte, während ich gar nichts gemacht habe, und sie lediglich eine Psychose hatte, in der sie sich das eingebildet hat. Aber es hat vielen Leuten gut ins Bild gepasst, dass ich mir als Mann so eine Geschichte nur ausdenke, und dass die Frau das Opfer ist. Und ein ungutes Gefühl sagt mir, dass ich mich alleine durch das thematisieren dieser Dinge "verdächtig" mache, aber so ist es nicht. Ich bin lediglich kommunikativ.

 

Sozialer Anschluss - Da ich keinen direkten Anschluss ans soziale Geschehen durch einen festen Job habe, muss ich sehen, wo ich bleibe. Denn mir wurde gesagt, meine ständige Suche nach einer Beziehung würde verzweifelt wirken, und dem Ganzen die Magie des Zufalls nehmen. Aber als Rentner auf einen Zufall zu warten, kommt einem Sechser im Lotto gleich. Wie sollte ich einen Menschen kennenlernen, wenn ich Zeit Zuhause verbringe? Niemand fragt nach mir. Also frage ich nach anderen.

 

Tragik - Als Schriftsteller oder Künstler im Allgemeinen hat man unter anderem die Aufgabe die feinen Bewegungen der Seele aufzufangen und wiederzugeben. Nur liegt die Tragik des Schriftstellers nun darin, dass ich der Meinung bin, dass sich die Seele nicht durch Worte beschreiben lässt. Es verhält sich wie bei der Philosophie, dass sich der Wahrheit (der Seele) nur asymptotisch angenähert werden kann, ohne je ganz das Ziel zu erreichen. Die Wahrheit liegt irgendwo jenseits der Worte.

 

Krebsgeschwür - Krebs besteht im Wesentlichen aus Zellen, die unkontrolliert stetig weiterwachsen. Sind dann besonders erfolgreiche und wohlständige Menschen das Krebsgeschwür unserer Gesellschaft? Expandieren sie auch unkontrolliert, und legen dabei andere Menschen lahm, die auch Platz zum Leben bräuchten? Und sind Menschen, die dagegen rebellieren, sowas wie das Immunsystem der Gesellschaft? Aber aus unserer Erfahrung wissen wir, dass das Immunsystem einem Krebsgeschwür nicht gerecht wird, so dass diese Erkrankung unbehandelt mit Sicherheit tödlich verlaufen wird.

 

Obdachlosigkeit - Wie wird man in Deutschland obdachlos? Indem Gottes nicht vorhandene Hand einen nicht auffängt. Angefangen hat alles damit, dass ich alleine in einer eigenen Wohnung lebte. Dann zog ich aber zu meiner damaligen Ehefrau, wurde aber nicht ausdrücklich im Mietvertrag erwähnt, sondern war lediglich eine nicht näher benannte zweite Person. Da ich unbedingt zusammen wohnen wollte, nahm ich dies in Kauf und dachte mir nichts weiter dabei. Dann musste ich wegen einer Depression ins Krankenhaus, und wurde von meiner damaligen Ehefrau aus der Wohnung ausgeschlossen, da sie nicht damit umgehen konnte, dass ich ins Krankenhaus musste. Hier begann ich den ersten Fehler und kämpfte nicht um mein Recht, sondern war zu depressiv und ging darum zu meinen Eltern. Dort war aber kein Platz für mich übrig, so dass ich im Waschkeller auf einer Matratze schlafen musste. Ich akzeptierte aber, und begann den zweiten Fehler. Ich meldete mich selbstständig beim Bürgeramt mit der gemeinsamen Ehewohnung ab, und meldete mich bei meinen Eltern an. Bei meinen Eltern gab es dann aber viel Stress, weil sie nicht damit umgehen konnten, dass ich in meiner Depressivität keinen Job ausüben konnte. Also begann ich den dritten Fehler, und zog freiwillig in eine Ferienwohnung. Doch ab da an verweigerten mir meine Eltern weiterhin nach Hause zu meiner offiziellen Wohnanschrift zu kommen, und meine Post abzuholen. Doch ich akzeptierte dies leider. Dann entwickelte aber auch die Vermieterin der Ferienwohnung ein Problem damit, dass ich dauerhaft in dieser Ferienwohnung leben wollte. Also setzte sie mir irgendwann ein Frist, zu der ich die Ferienwohnung verlassen sollte. Leider fand ich während der gesetzten Frist keine neue Bleibe. Und dann begann ich den nächsten Fehler, mich auf die Einschüchterungsversuche der Vermieterin einzulassen, und die Wohnung tatsächlich freiwillig zu verlassen. Ab da an war ich obdachlos, weil meine Eltern die Polizei riefen, als ich bei ihnen klingelte, um erneut bei ihnen unter zu kommen. Dann begann ich schließlich den letzten Fehler, mich auf die Ratschläge der Polizisten einzulassen, und mich obdachlos zu melden. Damit entzog ich mir selbst mehrmals jedes Anrecht auf mein Grundrecht, einen offiziellen Wohnsitz auch bewohnen zu dürfen.

 

Entscheidungen - Was soll man tun in einer Welt, in der alles relativierbar ist? Richtig und falsch sind doch nur Märchen, wie sie beispielsweise in der Bibel erzählt werden. In der Wirklichkeit ist alles viel zu komplex und differenzierbar, um verallgemeinern zu können. Jede Entscheidung ist ein Einzelfall, den es so bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gegeben hat. Am Ende bleiben nur unser Herz und unsere Intuition, um im Wirrwarr der Fakten navigieren zu können.

 

Gefühle - Ich finde, dass Gefühle, bzw. die Funktionsweisen des Gehirns erstaunlich sind. Denn Gefühle sprechen in einer non-verbalen Sprache zu uns, und doch wissen wir intuitiv sofort, was sie uns sagen wollen, und sind in der Lage, die Anliegen der Gefühle in Worte zu übersetzen. Darum bin ich oft von mir selbst erstaunt. Woher weiß ich, was meine Gefühle mir sagen wollen? Diese Fähigkeit des Verstehens und Übersetzens scheint dem Menschen einfach angeboren zu sein, was faszinierend ist.

 

Geschlechterverteilung - Es gibt auf der Welt einen kleinen Hauch mehr Frauen als Männer, aber im Wesentlichen lässt sich sagen, dass das Verhältnis sehr ausgewogen ist. Umso verwunderlicher finde ich, dass es im Internet auf Flirt- und Singleportalen stets einen Männerüberschuss gibt, den man zum Beispiel darüber versucht auszugleichen, dass Frauen die Nutzung kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Heißt das also, dass mehr Männer als Frauen das Internet zur Partnersuche verwenden? Da wir heute in einem Smartphone-Zeitalter leben, lässt sich eigentlich nicht sagen, dass das Internet noch eine Männerdomäne sei. Schließlich handelt es sich bei Smartphone und Internet mittlerweile um soziale Dinge, denen Frauen tendenziell sogar näher stehen als Männer. So erschließt sich mir beim besten Willen nicht, warum man als Frau im Internet von Mails bombardiert wird, während man als Mann oft gar keine Antwort erhält.

 

Theorie - Es ist nur eine Theorie, die auf einer vielleicht zufälligen Beobachtung fußt. Doch haben alle mir bekannten Verschwörungstheoretiker oder chronischen Regierungsgegner ein schlechtes Verhältnis zu ihren Eltern, bzw. wurden in ihren Bedürfnissen nicht bewusst wahr genommen. Was, wenn sie diese schlechte Behandlung zu einer allgemeinen Lebenswahrheit gemacht haben? Irgendwoher muss ja der Glaube stammen, dass die Regierung blind für die Bedürfnisse des kleinen Mannes ist, wobei der kleine Mann am Ende vielleicht nur eine Metapher für ein kindliches Ich ist, das eigentlich nur Liebe von seinen Eltern einfordert.

 

Yin und Yang - Im Dunkeln keimt das Licht und im Licht liegt die Finsternis verborgen. Yin und Yang sagt nicht nur, dass alles zwei Seiten hat, sondern auch, dass jedes Bestreben an sich absurd ist. So bin ich ein Verfechter der meditativen Ruhe und der wohlwollenden Betrachtung des Lebens, doch gleichzeitig liegt in dieser Haltung der Nährboden für ein Dasein als Herdentier, als Schaf... Und das ist etwas, das ich zutiefst verachte, weil ich mich selbst verwirklichen möchte. Doch kann man sich auch nicht selbst verwirklichen, wenn man alles schwarz sieht. Egal, wie ich diese beiden Pole auch betrachte, im Grunde scheint alles ein einziges, absurdes Theaterstück zu sein, geschrieben von einer Macht, die keine Antwort auf die großen Fragen des Lebens zulässt.

 

Rebellion - "Sei kein Rädchen im System" lautet mein Motto. Doch es ist schwierig, diesen Anspruch in die Wirklichkeit zu übertragen. Denn ich möchte andere Menschen nicht verletzen, sondern gleichzeitig ihr Wohlbefinden. Also schließt meine Rebellion schon mal Dinge wie Diebstahl aus und lässt als Mittel vielleicht nur die Lüge übrig. Aber das ist nicht die Art von Rebellion, die mir vorschwebt. Ich möchte einfach durch meine Persönlichkeit anecken, und dafür sorgen, nicht in einen Rahmen gefasst werden zu können. Die aktuelle Corona-Pandemie bietet dafür einen guten Übungsplatz. Denn ich möchte mich nicht impfen lassen, weil ich das Eindringen einer Nadel als Körperverletzung empfinde.

 

Halluzinationen - Von der Wissenschaft, bzw. den Ärzten werden Halluzinationen als Krankheitssymptom einer Psychose angesehen. Doch was, wenn das auch nur eine Form der Hochsensibilität ist? Ich denke aus eigener Erfahrung, dass Halluzinationen nur deshalb oft nach Kauderwelsch klingen, weil es den Betroffenen schwer fällt, die tiefere Botschaft zu entschlüsseln, und dann wiederzugeben. Aber nur weil die Kommunikation solcher Dinge schwierig fällt, ist das noch lange kein Argument dagegen.

 

Bedingungsloses Grundeinkommen - Würde es zu unserem System gehören, dass jedem Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen zusteht, müsste ich noch einmal darüber nachdenken, ob mein Motto weiterhin "Sei kein Rädchen im System" heißen sollte. Denn dann würde Friede in unserer Gesellschaft herrschen, und auch ich würde meine Waffen niederlegen. Doch bis dahin wird eben weiter gekämpft...

 

Narzisstische Eltern - Meine Eltern sind Narzissten und projizieren dies auf mich schon seit der Jugend. Immer war ich der Fehler und derjenige, der alles falsch macht, während mein Vater zum Beispiel im Freisitz im Garten den Spruch hingepinselt hat "Nur für Götter und deren Knechte", womit er sich selbst als Gott meint, und seine Kinder zum Beispiel als seine Knechte. Ich bin stolz darauf, meine Eltern endlich los zu sein.

 

Narzisstische Eltern #2 - Meine Eltern haben mich immer klein gehalten, indem sie mich als Narzissten bezeichnet haben, wenn ich den Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit in der Gesellschaft geäußert habe. Entweder sie wussten nicht, was es bedeutet Narzisst zu sein, und haben eine Begrifflichkeit verwechselt, oder sie haben mich bewusst damit manipuliert, damit ich in ihre Fußstapfen trete, so dass sie selbst erhöht werden.

 

Kaffee - Ein lieber Muntermacher ist der Kaffee, doch in den Mengen, die ich täglich konsumiere, führt er morgens zu einem Aufstehen unter Kopfschmerzen, weil ich auf Entzug davon bin. Unter Qualen schleppe ich mich dann zum Supermarkt, um neue frische Milch zu kaufen - weil ich ihn nur mit Milch trinke - und bereite zuhause dann meine 0,5 L Espresso zu. Ich bin froh, dass es nur noch 0,5 L sind, weil es früher einmal ein ganzer Liter war.

 

Antichrist - Ich trage ein umgedrehtes Kreuz am Hals. Früher aus Provokation, heute aus Überzeugung. Doch bin ich kein Satanist. Ich halte es einfach nur für den größten Schwachsinn, dass der Mensch an sich nicht in der Lage wäre zu lieben, sich dann taufen lassen muss, um Jesus Christus als neue Persönlichkeit in sich auf zu nehmen, um dadurch dann lieben zu können, und so als Gemeinschaft den Leib Christi auf Erden zu bilden. Wer hat sich bitte sowas ausgedacht und wie konnte dieser Glauben zu einer Weltreligion werden?

 

Narzisstische Eltern #3 - Meine Eltern machen mir den Vorwurf, dass ich ihnen schuldig sei, was sie mein Leben lang in mich investiert habe. Sie haben sogar genau aufgelistet, was ich in meinen Kindheitsjahren gekostet habe. Sie tun so, als wäre ich ihr Eigentum.

 

Gefängnis - Ich empfinde Gefängnisse als Gegengewalt. Sie geben den Menschen, die dort hineingesteckt werden, das Gefühl ungeliebt und verstoßen zu sein. Das ist doch genau das Gegenteil von dem, was diese Menschen bräuchten, um sich ins Leben zu integrieren. Ansonsten ist es doch gerade so hip und cool buddhistisch drauf zu sein, nur im Hier und Jetzt zu leben und Gewalt mit Liebe und Akzeptanz zu beantworten. Wann zieht dieser Trend endlich in die höheren Instanzen ein?

 

Bestrafung - Ignorieren ist Bestrafung. Sinnvoll, um Narzissten zu treffen, doch unangebracht bei gewöhnlichen Menschen. Wir sollten uns doch alle lieben. Denkt mal drüber nach. Und wenn ich mein satanistisches Kreuz trage, dann nur, weil ich euch eben lieben und aufwecken will.

 

Narzisstische Eltern #4 - Bei meinen Eltern durfte ich nie meine Meinung sagen, und wenn ich dann mal geplatzt bin, hieß es, dass ich der Narzisst sei. Typisches Gaslighting von meinen Eltern. Toxisches Elternhaus... https://www.youtube.com/watch?v=TlF8ZyxcnvQ

 

Narzisstische Exfrau - Bei meiner Exfrau durfte ich ebenfalls nie meine Meinung sagen, weil sie sonst ausgerastet ist. Scheiß toxische ehemalige Familie.

 

Ende - Ich beschließe vorerst dieser Rubrik keine Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe der Welt mitgeteilt, was ich mitteilen wollte.