Tagebuch

Achtung, für den Inhalt der hier verlinkten Videos ist YouTube verantwortlich.


10. Januar 2021

Ich hatte eigentlich versprochen bis Dezember "Die Gute Nachricht" fertig zu stellen. Leider kam ich nun seit 2 Monaten nicht mehr dazu, mich mit der Bibel auseinander zu setzen. Antriebsstörungen habe ich nach wie vor. Mein Zimmer verwahrlost. Dafür ist meine eigene, selbstgemachte Musik jetzt auf Spotify verfügbar.


5. Dezember 2020

Das Musizieren mit Robert nimmt immer professionellere Ausmaße an. Außerdem habe ich dadurch inspiriert auch ein eigenes kleines Album mit dem Namen "Schattenpoesie" veröffentlicht. Insgesamt bin ich aber immer noch depressiv und in meinem Antrieb gestört. Wann hört das nur auf?


26. November 2020

Ich habe lange Zeit kein Tagebuch geführt, weil Dinge passiert sind, über die ich keine Worte verlieren möchte. Jedenfalls bin ich immer noch depressiv, krank geschrieben, und mein Zimmer sieht absolut chaotisch aus, weil mir bisher die Kraft gefehlt hat, um hier für Ordnung zu sorgen. Und ich habe mich für meine Begriffe finanziell in Schwierigkeiten gebracht. War zu großzügig beim Shoppen auf Rechnung. Mal sehen, wie ich das Schiff schaukeln werde.


12. November 2020

Was soll ich großartig neues erzählen? Ich bin weiterhin depressiv und manchmal am Weinen, wenn ich alleine bin. Aber das gute ist, dass ich momentan kaum Hunger habe, und so vielleicht abnehme. In diesem Sinne noch ein Video, das ich momentan in Dauerschleife höre:

 


11. November 2020

Ich habe meinen Missmut an den sozialen Medien ausgelassen, was mir im Nachhinein unangenehm ist. Aber Schweigen war mir auch keine Lösung.  Ansonsten ist alles wie es die letzten Tage auch schon war: Überaus depressiv. Deswegen weiß ich auch gar nichts weiter zu schreiben...

Nur dieses Lied hier, gibt mir etwas Zuversicht:

 


10. November 2020

Ich habe eine absolute Pechsträhne in der Liebe. Mein Gefühl sagt mir allerdings, dass ich nicht glauben sollte, dass ich etwas falsch mache. Was in der letzten Zeit passiert, ist geradezu absurd. Näher möchte ich darauf gar nicht eingehen. Und ansonsten hatte ich mal wieder dunkle Gedanken, starke Kritik von anderen an meinen Werken und eine Auseinandersetzung mit einer Freundin. Alles unterm Strich betrachtet, könnte ich glauben, ich sei verflucht. Aber ich bleibe stark. Alles Leid geht mal vorüber, oder?


09. November 2020

Ich war die vergangenen Tage zu kraftlos, um dieses Tagebuch zu führen. Aber es hat sich auch nichts großartiges ereignet, außer dass ich gestern doch noch mit R. Musik machen konnte. Und ich habe meinen ersten echten Verkauf im Onlineshop erzielt. Außerdem habe ich viel Tischtennis gespielt. Nagut, so gesehen ist doch ein wenig was geschehen.

 

Muss heute einen Corona-Test über mich ergehen lassen, damit ich von der Anwesenheit in der Werkstatt befreit werden kann. Bin gerade an einem Punkt angelangt, an dem ich mit meinem Werkstatt-Besuch enden möchte. Noch zwingt mich das Geld dort mitzumachen. Aber meine Seele sehnt sich nach Freiheit.

 

Mal wieder ein Video zu meiner Stimmung:

 


03. November 2020

Meine psychische Krise dauert an. Ich bin so depressiv, dass ich es nicht mal schaffe, den Müll raus zu bringen. Ebenso bin ich bisher unfähig gewesen, meine Medikamente aus der Apotheke abzuholen. Das einzige, wozu ich mich motivieren kann, ist das Schreiben. Schreibe sogar mit gewissem Hochdruck an einem neuen Werk mit dem Titel "vermindert Schwingungsfähig". Es hilft mir, die Welt um mich herum zu verdrängen. Ich habe das Gefühl beim Dichten ein neues sprachliches Niveau erreicht zu haben, obwohl an meinen alten Werken auch nichts auszusetzen ist - meiner Meinung nach. Es lohnt sich jedenfalls kontinuierlich jeden Tag zu schreiben.


02. November 2020

Mir ging es am Ende des Wochenendes gar nicht gut. Magen-Darm-Probleme und Sodbrennen. Obwohl ich das beste tat, um den Feiertag zu heiligen, war es gefühlt die Hölle für mich. Außerdem wecken mich alle paar Stunden Alpträume, und ich darf nicht ausschlafen. So habe ich mir meine freien Tage nicht vorgestellt. Aber um auch etwas positives zu melden: Ich bekomme heute meine Moll-Mundharmonika geliefert. Die wollte ich mir schon seit Monaten leisten, hatte durch den Online-Shop aber nie das Geld dafür übrig. Umso mehr freue ich mich jetzt.

Wieder ein VIdeo zum Schluss, das inhaltlich ein lyrisches Meisterwerk ist:

 


01. Novemver 2020

R. ist leider nicht gekommen, weil es ihm nicht gut ging. Aber dafür habe ich mit meinen anderen Freunden viel Zeit verbracht und Tischtennis gespielt. Kann mich allerdings nur sehr partiell motivieren. Zum Beispiel fehlt mir die Kraft, mich zu duschen. Ansonsten habe ich aber immerhin damit begonnen, einen Gedichtband mit C.s besten Gedichten zusammen zu stellen, was ich schon vor längerer Zeit versprochen hatte. Habe das Gefühl meine Probleme mit dem Alltag lediglich zu verdrängen, indem ich mich in Projekte stütze.

 

Ansonsten ein Video, das ich grade entdeckt habe und mich textlich anspricht:

 


31. Oktober 2020

Ich habe mich seit gestern wieder etwas beruhigt. Trotzdem bleibe ich den Tränen nahe. Durch Corona ist die Psychiatrie jedenfalls keine Option mehr. Denn dort herrscht jetzt komplette Ausgangssperre für die Patienten. Also will ich versuchen "in der freien Wildbahn" zu überleben. Ich hoffe es klappt mit dem heutigen Treffen mit R. ... wir wollen gemeinsam musizieren, bzw. er singen und ich dazu Gitarre spielen. Wenn was brauchbares dabei entstehen sollte, werde ich es hier hochladen.


Ansonsten wieder ein Video zur aktuellen Stimmung:

 


30. Oktober 2020

Ich bin seit einiger Zeit wegen depressiven Symptomen krank geschrieben. Denn ich bin momentan dabei, meine Scheidung zu verarbeiten. Seltsam, dass das erst jetzt geschieht, obwohl das schon fast zwei Jahre her ist. Aber irgendwie waren meine tieferen Gefühle unter meiner Wut begraben. Langsam lerne ich zu akzeptieren, was mir aber gleichzeitig bewusst macht, dass ich immer noch Gefühle empfinde. 

 

Mein Soziales Umfeld versucht mir dabei bewusst zu machen, dass ich bezüglich meiner Exfrau einer großen Seifenblase nachjage, während sie mir durch die Funkstille eigentlich zu verstehen gäbe, dass da nichts mehr ist. Wie soll ich damit umgehen? Ich glaube das meinem Umfeld nicht. Gleichzeitig versuche ich das beste daraus zu machen, indem ich auf der Suche nach einer neuen Beziehung bin. Und heraus kommt dabei ein großes Gefühlschaos, bei dem ich nicht mehr weiß, wo oben und wo unten ist. Und jetzt schreibe ich sogar noch öffentlich darüber, was mir bei der neuen Partnersuche nur Steine in den Weg legen wird. Aber ich ertrage es nicht mehr, darüber zu schweigen, wie sehr ich unter diesem Umstand leide.

 

In diesem Sinne, noch ein Video zum aktuellen Gefühlsbarometer: